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Carlson, geb. 27.04.2006
Das Puschelfell links gehört Albert.
Da sind bestimmt wieder Leckereinen am Zaun.
Im Sommer 7 kg und im Winter 8 kg und extrem flink

Ich hatte mich schon ein wenig in Calle verliebt, als ich ihn beim ersten Besuch von Carlotta und Donatus kennengelernt hatte. Ein bißchen Zufall war schon im Spiel, dass er bei uns einzog und da sich die 3 von der ersten Minute an fantastisch vertrugen, blieb er auch. Zuerst wollte ich ja auch nur einen Eigenbrödler oder ein Pärchen - nun hatte ich 3 Eigenbrödler, 2 Pärchen bei 3 Katzen.

 

Calle halt
Besucher sind von seiner imposanten Gestallt und seiner liebenswerten Art sehr angetan. Problemlos lässt er sich in den Arm nehmen und betüdeln. Ein Nachbar, der stark unter Katzenhaarallergie leidet, konnte nicht widerstehen und kuschelte eine ganze Zeit mit Calle. Nach einiger Zeit viel ihm seine Allergie wieder ein und er ließ von Calle ab. Im Nachherein hatte keinerlei Probleme hier bei den vielen Katzenhaaren, wie auch eine liebe Freundin von mir.
Besonders stolz bin ich aber über eine Erfahrung, die ich mit einem Arbeitskollegen machen durfte. Er hatte immer Angst Hunde oder Katzen anzufassen. Bei Calles Anblick und mit ein wenig Zureden krauelte er Calle auf meinem Arm, der sofort mit dem Schnurren anfing. An dem Tag streichelte er noch öffter den Supercalle.

Erste Maus gefangen
Calle macht plötzlich aus dem Stand einen Satz von etwa 5 m ins Gebüsch und reißt seinen Kopf herum. Die nun tote Maus flog etwa 10 m durch den Garten. Äußerst beeindruckt von dieser Leistung bleibe ich seitdem doch im Hintergrund, wenn bei uns Mäuse gefangen werden, denn ich möchte nicht von einer panischen Maus getroffen werden auch wenn die erste sofort erlegt war, bevor sie durch den Garten geschossen wurde.  

Vogel gefangen
Meine Tiere können aus dem abgesicherten Garten ja nicht raus und so fangen sie nur das, was sich hier fangen lässt. So auch ein ausgewachsener Spatz (bereits tot), mit dem Calle sehr stolz in die Küche kommt. Gefolgt von Annabel, Albert, Bonny und Carlotta läuft er durch die Wohnung und ich mit einem Lappen hinterher. Calle läuft wieder in den Garten und die anderen ihm nach. Kurz drauf kommt Bonny knurrent in die Küche, auch sie mit Gefolge und ich mit dem Lappen hinterher. Alle wieder raus in den Garten. Carlotta ist die nächste, die mit dem Vogel wieder in die Küche kommt, ihr Solo im Flur mit dem armen Kerl veranstaltet. Ich nehme Carlotta, achte darauf, dass sie den Vogel im Maul hat und bringe sie in den Garten. Einige Minuten später hat Annabel die Beute für sich und futtert artgerechte Kost.

Du stehst in meinem Schatten
Zu 99 % hat Carlson alle "seine" Katzen lieb. Mit allen wird getobt, sie werden alle geputzt oder auch mal geneckt. Besonders viel Liebe bekommen Franzy und Smykke. Er teilt mich auch gern mit Franzy, Smykke oder Carlotta. Die restlichen 1% sehen so aus. Er sitzt an der Terassentür im Wohnzimmer und schaut so raus, wie Katzen es halt gerne tun.  Das ist so eine Möglichkeit die Welt von drinnen zu sehen, die in etwa 2 m breit ist. Der Platz reicht nicht und mit einem Tatzenhieb macht er sich mal eben ein bißchen Platz - ist vermutlich sein Fenster. In gleicher Weise verfährt er, wenn er alleine mit mir oder auch alleine an der hinteren Front des Gartens sein möchte. Calle ist ein Fellmatcho mit viel Gefühl.

Ruhe vor dem Sturm
Es ist nach Mitternacht, ich liege im Bett und muss morgen früh zur Arbeit. Während meines Versuchs einzuschlafen necken sich Smykke und Albert. Der Rest der Tiere liegt friedlich im Schlafzimmer. Smykke liegt auf dem Boden, Albert will in ihre Füße beißen. Sie will das nicht und knurrt. Ich versuche das Knurren zu ignorieren, mahne Albert aber des öffteren, er möge das Smykkelchen in Ruhe lassen oder sich eine andere Beschäftigung suchen. Totmüde, wie ich bin, bleibt es bei den Ermahnungen. Das geht eine ganze Weile so, bis ich aufstehe und mit Albert schimpfe. "Albert aus !". Wie auf Komando rennen alle raus - Totenstille (auch doof). Ich wieder ins Bett. Nun ist es so still, verdammt still und ich dämmere ein, bis ich ein lautes Rumsknallpolterplättscher höre. Raus aus dem Bett und Schadensursache herausfinden. Es war nur das Regal in der Küche, auf dem Kochbücher und eine Porzelankanne mit Gießwasser stand, die wegen der schlechten Wand das Gewicht einer schweren Katze nicht aushielt. Ich bin wach, habe die Möglichkeiten, also kann ich das sofort beheben. Handfeger und Schaufel, Lappen und Feudel sind meine besten Freunde in dieser Nacht. Mit der Arbeit des abgerissenen Regals fertig bemerke ich den ein oder anderen AA-Fleck auf dem Boden. Kein Problem, die wische ich auch noch weg. Ein wenig Desinfektion und Haushaltsrolle. Die Flecken nehmen irgentwie kein Ende, bis ich realisiere, dass ich die Ursache bin. Im Flur steht ein Katzenklo, da hat ein Kätzchen ein kleines Stück AA rausgeschaufelt, in das ich promt auf meinem Weg zu Kücke reingetreten bin. Durch die Pfütze in der Küche aufgeweicht, kann man prima Spuren machen. Meine Latschen habe ich dann natürlich auch mal eben so mit sauber gemacht. Fertig, mit Putzen und ab ins Bett, da war es 2 Uhr morgens.